Von Legasthenie spricht man, wenn beim Erlernen des Lesens und Schreibens aufgrund anders ausgeprägter Sinneswahrnehmungen Schwierigkeiten auftreten. Dies führt zu vorübergehender Unaufmerksamkeit beim Lesen und Schreiben und damit zu Wahrnehmungsfehlern.
Die Aufmerksamkeit von legasthenen Menschen lässt häufig nach, sobald sie mit Symbolen – wie beispielsweise Buchstaben – konfrontiert sind. Wichtig ist: Legasthenie steht in keinem Zusammenhang mit der Intelligenz.
Die Ursache für Legasthenie ist eine genetisch bedingte, vererbte Veranlagung.
Eine Diagnose „Legasthenie“ schließt beruflichen oder schulischen Erfolg keineswegs aus.
Zu bekannten Persönlichkeiten mit Legasthenie zählen u. a. Albert Einstein, Alfred Hitchcock, Ernest Hemingway, Tom Cruise, Michael Jackson und Leonardo da Vinci, um nur einige beispielhaft zu nennen.
Wird Legasthenie frühzeitig erkannt, können Schwierigkeiten meist gut ausgeglichen werden. Je später ein Training beginnt, desto geringer sind im Allgemeinen die zu erwartenden Fortschritte.
keine oder verkürzte Krabbelphase
verspäteter Sprach- oder Gehbeginn
sehr schwankende, tagesformabhängige Leistungen
Ungeschicklichkeit oder häufiges Stolpern
Verwechslung von Richtungsbezeichnungen
trotz großem Übungsaufwand keine Verringerung der Fehler